Ernennung zum
Außerplanmäßigen Professor am 7. April 2010
Leuphana Forschung: Aktuelle Meldung vom 26. Mai 2010
Als Anerkennung für seinen Einsatz in Forschung und Lehre ist Dr. Werner H. Preuß im April der Titel Außer-
planmäßiger Professor verliehen worden. Mit der Aus-
zeichnung würdigt die Leuphana insbesondere seine Verdienste um die wissenschaftliche Bearbeitung der Lüneburger Geschichte. „Vor diesem Hintergrund betrachten wir die neue Außerplanmäßige Professur.
Sie wird für das Gebiet ‚Neuere deutsche Literatur und Regionalkultur sowie ihre Vermittlung’ verliehen“, er-
klärte Uni-Präsident Sascha Spoun in seiner Laudatio. „Dr. Werner Preuß wird auch künftig im Department für Kulturwissenschaften verankert sein“, so Spoun.

Seine Tätigkeit als Lehrbeauftragter an der Leuphana nahm Preuß 1991 im Bereich Bildungs- und Kulturwis-
senschaften auf. Seine Schwerpunkte lagen zunächst
in den Sparten Sprache und Kommunikation, Deutsch und Pädagogik. Nach der Umstellung auf Bachelor
und Master lehrte er im Modul „Wissenschaft macht
Geschichte“ unter anderem zu den Themen „Schlüssel-
begriffe der Kritischen Theorie“ oder „Stadtentwicklung

und Architektur in Lüneburg“. Wann immer es ihm seine Tätigkeit als wissenschaftlicher Publizist und Kurator erlaubt, übernimmt Preuß an der Leuphana Lehraufträge auf den Gebieten Neuere deutsche Literatur, Bildungs-
theorie, Regionalgeschichte und Kulturvermittlung.

Preuß hat eine große Zahl wissenschaftlicher Publika-tionen verfasst und herausgegeben, unter anderem
„Aus Lüneburgs Biedermeier- und Revolutionszeit“ (1998), „Stadtentwicklung und Architektur – Lüneburg
im 20. Jahrhundert“ (2001) und „Heinrich Heine und
das Heine-Haus in Lüneburg“ (2007). Die Verleihung zum Außerplanmäßigen Professor verknüpfte Preuß mit der Eröffnung einer Ausstellung im Bibliotheksfoyer sowie der Präsentation des Begleitbandes mit dem Titel
„Trotz bildet Freiheit“. Gezeigt werden Arbeiten von Jean Leppien und Rudolf Führmann. Die beiden zeitweise in Lüneburg lebenden Künstler waren laut Preuß „Künstler mit Charakter“. Während des Nationalsozialismus lebten sie im französischen Exil.